Laser-Haarentfernung

 

Mit der IPL-Haarentfernung wirst du lästige Haare dauerhaft los. Hier erfährst du alles zu dieser Art der Haarentfernung.

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IPL-Haarentfernung, kurz für „intense pulsed light“, könnte als der Nachfolger der Laser-Haarentfernung bezeichnet werden. Während bei der Laser-Methode jedes Haar einzeln verödet werden muss, können bei der IPL-Methode mehrere Haarwurzeln gleichzeitig verödet werden. Hier erfährst du alles zu dieser dauerhaften Haarentfernungsmethode.

IPL-Haarentfernung: Wie funktioniert’s?

Ähnlich wie die Laser-Methode basiert die IPL-Haarentfernung auf der Umwandlung von Licht- in Wärmeenergie. Hier werden jedoch mehrere Licht-Spektren verwendet, wodurch eine größere Fläche behandelt werden kann. Mit einer Blitzlampe werden die Haarwurzeln durch die entstehende Hitze verödet. Nach etwa drei bis 20 Tagen fallen die Haare dann aus.

Da eine Verödung via IPL nur während der Wachstumsphase der Haare möglich ist, aber nur etwa 20 bis 30 Prozent der Haare zeitgleich in der Wachstumsphase sind, sind mehrere IPL-Anwendungen nötig. Je nach Körperregion, Haut- und Haar-Typ müssen bis zu acht Anwendungen im Abstand von mehreren Wochen vorgenommen werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Vorteile der IPL-Methode

Die Haarentfernung mit IPL ist nahezu schmerzlos. Lediglich ein leichtes Ziepen wird hin und wieder von den Behandelten empfunden.

IPL-Haarentfernung ist dauerhaft. Das bedeutet, dass einmal verödete Haarfollikel sich nicht mehr regenerieren können und das zerstörte Haar nicht mehr nachwachsen kann.

Die Anwendungsgebiete der IPL-Haarentfernung sind im Grunde nicht begrenzt. So kann IPL an Beinen, Armen, Brust, Rücken, Achseln, Po, Hals, Nacken, Gesicht und im Intimbereich vorgenommen werden.

Nachteile der IPL-Haarentfernung

Wie bei allen lichtbasierten Enthaarungsmethoden ist eine Behandlung bei sehr hellem Haar oder sehr dunkler Haut schwierig, da die Erhitzung des Melanins, sprich der Farbe, in den Haaren dazu führt, dass die Haarwurzel verödet werden kann. Bei weißen, sehr blonden, roten oder grauen Haaren ist das aufgrund des fehlenden Melanins nicht oder nur begrenzt möglich.

Bei dunkler Haut kann es vorkommen, dass sich die Haare farblich nicht ausreichend von der Haut abheben. Hier besteht die Gefahr, dass die Haut Schäden davon trägt. Menschen mit dunkler Haut sollten sich daher besonders gut informieren, ob ihr Hautton für IPL-Haarentfernung geeignet ist.

Ein weiteres Manko der IPL-Haarentfernung ist der Zeit- und Kostenaufwand. Für eine Sitzung zahlt man – je nach Größe der Körperregion – zwischen 40 und 300 Euro. Auch die Länge der Sitzungen hängt von der Größe der zu behandelnden Stelle ab und kann von wenigen Minuten bis zu zwei Stunden dauern.

Risiken durch IPL-Haarentfernung

Nach der Behandlung treten hin und wieder Rötungen und kleine Krusten auf, die aber nach kurzer Zeit von alleine wieder verschwinden. Auch Pigmentverschiebungen, das heißt farbliche Veränderungen der Haut, können auftreten. Das passiert vor allem bei dunkelhäutigeren Menschen, doch auch diese verschwinden in der Regel wieder.

Das größte Risiko der IPL-Haarentfernung besteht darin, gegebene Hautveränderungen mitzubehandeln und damit Hautkrebs zu begünstigen, so heißt es auf dem unabhängigen Verbraucher-Informations-Portal yaacool-beauty.de. Vor einer Behandlung mit IPL ist es daher ratsam, die betreffende Hautregion von einem Hautarzt begutachten zu lassen, um das Hautkrebs-Risiko im Vornhinein zu minimieren.